Sicherheit als Kostensenker

Der Volvo FH zählt zu den sichersten Lkw der Welt und weist den Weg, wenn es um die Einführung hochwertiger Sicherheitsmerkmale geht. Sicherheitsbewusste Fahrer und die Investition in Sicherheitsfunktionen können dazu beitragen, dass Transportunternehmen ihre Kosten senken. Wir haben Carl Johan Almqvist, Traffic & Product Safety Director bei Volvo Trucks, gefragt, wie das funktioniert.
Carl Johan Almqvist und Volvo FH

Carl Johan Almqvist, Traffic & Product Safety Director bei Volvo Trucks

Sicherheit ist von jeher das Markenzeichen von Volvo Trucks. Ob Dreipunkt-Sicherheitsgurt oder modernste Sicherheitstechnik in Form von Volvo Dynamic Steering: Sicherheit zählt von Anfang an zu den Grundwerten des Unternehmens. Ebenfalls einen großen Beitrag zur Sicherheit leistet die Scheibenbremsanlage, die den Bremsweg deutlich verkürzt. Hinzu kommt die elektronische Stabilitätskontrolle zur Reduzierung der Schleudergefahr in engen Kurven. Akribische Tests und stetige Weiterentwicklung sind die Gründe dafür, dass die Fahrzeuge von Volvo Trucks nach wie vor zu den sichersten Lkw der Welt gehören. Das gilt auch für den Volvo FH.

„Die von uns angebotenen Sicherheitsmerkmale spielen eine sehr wichtige Rolle im Hinblick auf die Optimierung des Betriebs und den Schutz der Fahrer. Dabei darf man allerdings nicht vergessen, dass selbst modernste Sicherheitsfunktionen nur dann ihre volle Wirkung entfalten, wenn sie mit einer sicherheitsbewussten Fahrweise einhergehen“, so Carl Johan Almqvist.

Laut Volvo Trucks Safety Report 2017 gibt es nur eine akzeptable Verkehrsunfallzahl: Null. Wer das Risiko von Verkehrsunfällen reduzieren möchte, muss das Thema Sicherheit in den Mittelpunkt des Tagesgeschäfts rücken und die Zusammenhänge zwischen den involvierten Personen/Betrieben und der Gesellschaft verstehen. Sichere Fahrzeuge und Fahrer sind der Schlüssel zur weiteren Senkung der Verkehrsunfallzahlen – Grund genug, in einen Volvo FH zu investieren, der für Sicherheit steht und Leben retten kann. Doch das ist noch nicht alles. Schon kleine Unfälle haben Folgen – vor allem für die Beteiligten, aber auch für die Transportunternehmen und die Gesellschaft.

„Tatsache ist, dass Investitionen in die Sicherheit Kosten senken und Ausfallzeiten verkürzen können. Der nachstehenden Abbildung ist zu entnehmen, wie sich die unmittelbaren Kosten für die Genesung des Fahrers und die Reparatur und den Ausfall des Fahrzeug mühelos messen lassen. Doch sie bilden nur einen kleinen Teil der Unfallgesamtkosten. Die indirekten Kosten sind oft erheblich höher. Zum Beispiel verursachen beschädigte Waren, ausgefallene Fahrer und Störungen des Betriebsablaufs Lieferverzögerungen und somit versteckte Kosten, die sich vermeiden lassen, wenn es gar nicht erst zum Unfall kommt. Anders gesagt: Wer in Sicherheit investiert, verbessert seine Produktivität und Verfügbarkeit“, erklärt Carl Johan Almqvist.

Abbildung zeigt Unfallkosten

* Abbildung zeigt Unfallkosten.


Für Transportunternehmen spielt es eine wichtige Rolle, ob und wie lange Fahrzeuge ausfallen. Laut Carl Johan Almqvist sind drohende finanzielle Einbußen ein guter Anreiz dafür, das Thema Sicherheit in den Vordergrund zu stellen.

„Im Prinzip kommt die hohe Gewichtung des Themas Sicherheit allen zugute. Wenn Sie wenige oder keine Unfälle haben, bleiben ihre Fahrzeuge länger draußen, und Sie senken Ihre Kosten. Außerdem erhöhen Sie die Sicherheit Ihrer Fahrer und der anderen Verkehrsteilnehmer (Fahrer, Radfahrer und Fußgänger). Und zu guter Letzt verhindern Sie die so genannten 'weichen' Kosten, also zum Beispiel Imageschäden.“

Doch wie bereits eingangs erwähnt, kommt es nicht nur auf die Sicherheitsmerkmale an. Carl Johan Almqvist weist darauf hin, dass es immer ein Zusammenspiel zwischen den Systemen und dem Fahrer geben wird, der das wichtigste Glied in der Kette ist.

„Die Sicherheitsmerkmale von Volvo Trucks sind keine Komfortfunktionen, sondern sollen den Fahrer unterstützen. Das Wichtigste für jeden, der sich mit dem Thema Verkehrssicherheit beschäftigt, ist die Schulung sicherheitsbewusster Fahrer. Alles dreht sich um den Fahrer. Er ist der entscheidende Faktor in Sachen Sicherheit, Kraftstoffeffizienz und Produktivität. Und sogar der betriebliche Erfolg hängt allein vom Fahrer ab.“

Doch die Erkenntnis, dass der Fahrer an erster Stelle steht, braucht manchmal Zeit. Manchmal muss sogar erst ein Unfall passieren. Carl Johan Almqvist weiter:

„Wir beobachten, dass es Unternehmen nach einem Unfall mit Todesfolge leichter fällt, in einen sicheren Lkw zu investieren. Dies zeigt, dass Sicherheit in vielerlei Hinsicht mit emotionalen Werten verbunden ist. Wir würden uns wünschen, dass mehr Unternehmen vorausdenken und in Sicherheit investieren, bevor etwas passiert. "

Mit Kampagnen wie „Stoppen, schauen, winken“ und „Sehen und gesehen werden“ arbeitet Volvo Trucks daran, dieses Bewusstsein zu schärfen. Ziel ist es, Kindern zu vermitteln, wie sie mit Lkw-Fahrern interagieren können, um sich sicherer im Straßenverkehr zu bewegen.

„Damit lässt sich durchaus etwas bewirken. Wir alle müssen interagieren, und mit Hilfe der hochwertiger Sicherheitsausstattung unserer Lkw sind wir auf dem besten Weg, unsere Vision von null Unfällen zu verwirklichen und gleichzeitig Kosten zu senken. Auch dies kommt allen zugute“, so Carl Johan Almqvist abschließend.

4 bahnbrechende Sicherheitsfunktionen von Volvo Trucks

Volvo nutzt Cloud-to-cloud-Kommunikation


Connected Safety
Connected Safety ermöglicht Volvo Fahrzeugen den Austausch von Information. Dies ist ein wichtiger Punkt für mehr Sicherheit unterwegs. Die Fahrzeuge sind imstande, Daten zur Verkehrssituation untereinander auszutauschen und so das Unfallrisiko zu senken. Mit Connected Safety stößt Volvo ein Tor in die Zukunft auf. Derzeit ist Connected Safety in Schweden und Norwegen erhältlich.

Zwei Hände am Steuer


Volvo Dynamic Steering
Seit Volvo Dynamic Steering (VDS) 2013 auf den Markt kam, hat das System die Fahrgewohnheiten vieler Berufskraftfahrer von Grund auf verändert. Perfekter Geradeauslauf bei schneller Fahrt, absolute Fahrzeugbeherrschung bei langsamer Fahrt und eine deutlich geringere Beanspruchung der Muskeln und Gelenke. Das System greift gemeinsam mit dem Spurhalteassistenten ein und hilft dem Fahrer, das Fahrzeug wieder in die Spur zu bringen, wenn es sich unbeabsichtigt der Fahrbahnmarkierung nähert. Zusammen mit dem Stabilitätsassistenten verringert das System die Schleudergefahr. Das Ergebnis: mehr Sicherheit und ein geringeres Risiko von Berufskrankheiten.

Volvo FH mit Kamera und Radar zur Erkennung von Objekten vor dem Truck


Kollisionswarnung mit Notbremse
2012 führte Volvo Trucks die Kollisionswarnung mit Notbremse ein. Dabei handelt es sich um eine Funktion für aktive Sicherheit mit einer Kombination aus Radar und Kamera zur Erkennung vorausfahrender Fahrzeuge. Fährt der Truck zu dicht auf das vorausfahrende Fahrzeug auf, warnt die Kollisionswarnung mit Notbremse den Fahrer. Bei Bedarf betätigt es die Bremsen, um einen Aufprall zu verhindern.

Mann beim Anlegen des Sicherheitsgurts


Sicherheitsgurt
Bei einem Unfall bietet der Sicherheitsgurt ebenso einfach wie wirkungsvoll Schutz. In den Fahrzeugen von Volvo Trucks gibt es den Sicherheitsgurt seit 1979.

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